Der Titel der Veranstaltung, hoch über den Dächern Münchens , in der Orange Bar von Green City Energy, läßt auf ein interessantes Gespräch hoffen: Jutta Allmendiger, Präsidentin des Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin und Christian Ude sprechen über die Schere zwischen Arm und Reich, die sich auch in München immer weiter öffnet. Moderiert von dem Schriftsteller und Journalisten Tilman Spengler kommt das Gespräch bald auf die Ursachen des Armutsrisikos, und das ist in erster Linie ein fehlender Schul-bzw. Berufsabschluss. Einig war man sich auch, dass sich im Schulsystem einiges  ändern muss, um wirklich allen Kindern gleiche Chancen auf Bildung einzuräumen, egal, welche Bedingungen das Elternhaus bieten oder nicht bieten kann.   Eine weitere spannende Frage, die Frau Allmendinger derzeit beschäftigt: Warum begehren die neuen Armen nicht auf? Warum werden sie so phlegmatisch?  Unter ihnen ist die Quote der Nichtwähler besonders hoch.  Was macht die lange Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit mit ihnen?  Auf diese Forschungsergebnisse bin ich gespannt.

 

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