Gewalt gegen Frauen – doch nicht bei uns! Verena Spitzer und Claudia Sroka, Mitarbeiterinnen des Vereins „Frauen helfen Frauen Starnberg e.V.“ schilderten eindringlich die Probleme, die ihr und ihren Mitstreiterinnen im Landkreis entgegenschlugen. Viele Jahre hat es gedauert, bis die Arbeit des Vereins, auch im Landkreis Starnberg, als notwendig erachtet wurde. Der ZONTA-Club Starnberg, der Projekte des Vereins FhF seit Jahren unterstützt, bot gestern im Rahmen eines Clubabends die Gelegenheit, die wichtigen Angebote für Frauen in Not vorzustellen. Mehr unter www.frauenhelfenfrauen-sta.de.
Und wer wissen will, was sich hinter ZONTA verbirgt: www.zonta-fuenfseenland.de.

Claus Angerbauer ist blind. Seit fünf Jahren sitzt er im Weßlinger Gemeindrat. Gestern erzählte er von seinen damaligen Befürchtungen, ob er den Anforderungen auch gerecht werden könnte, ob er von den Bürger/innen akzeptiert werden würde, wie solle das gehen, Tischvorlagen und Pläne zu lesen? Weiterlesen

Wie bei den Herrschingern ist auch bei den Seefeldern Verkehr und Mobilität ein großes Thema.Vergangenen Montag luden sie sich einen Fachmann der Firma teamred ein, der Denkanstöße für ein gemeindliches Mobilitätskonzept lieferte. Wie kann Verkehr in einer Gemeinde wie Seefeld so organisiert werden, dass die Bedürfnisse von Fußgängern, Radlern und  Autofahrern berücksichtigt werden? Wie können ehrenamtlich organisierte Transport- und Fahrdienste mit Rufbus oder S -Bahn in Einklang gebracht werden? Wie wird car- sharing angenommen? Die Bürger/innen und Kommunalpolitiker/innen nahmen viele Anregungen mit.

Heute wurde in ganz Deutschland gelesen, in Berlin auf dem Opernplatz, in München auf dem Königsplatz und in vielen anderen Städten. Heute vor 80 Jahren, am 10. Mai 1933, brannten in Deutschland die Bücher. Vom Deutschen Studentenbund initiiert, wurden die Werke bedeutender Schriftsteller verbrannt. Der Berger Schriftsteller Oskar Maria Graf, dessen Bücher nicht auf dem Index der Nazis standen, fühlte sich von den NS-Schergen missverstanden und wollte in einer Reihe mit den Geächteten stehen. „Verbrennt micht!“ so lautete sein Aufruf in der Münchner Zeitung, auch Oskar Maria Graf musste seine Heimat verlassen.

Maja von Rosenbladt las heute im Wohnzentrum Etztal vor  interessierten Senioren Pole Poppenspäler von Theodor Storm. Und vorher erinnerten wir  an den 10. Mai 1933. Einige der Zuhörerinnen haben diesen Tag als Kinder oder Jugendliche noch erlebt.

Otto Mauerer präsentierte heute Abend ein altes Protokollbuch aus den Jahren 1946 -67. Akribisch haben die OV-Vorsitzenden aus dieser Zeit ihre Aktivitäten und Beschlüsse in einem Buch festgehalten. So feierten sie im Jahre 1946 einen Walzer-Abend, der Erlös kam notleidenden Mitbewohnern zugute. Ein Zeichen der Hoffnung in schwierigen Zeiten!

Das Buch wird in der Ausstellung 150 jahre Sozialdemokratie von 4.7.-10.7. in der Schlossberghalle in Starnberg ausgestellt werden.

Trotz des schönen Frühlingsabends kamen viele Herrschinger Bürger/innen gestern Abend in den Seehof , um dem Landtagskandidaten Tim Weidner und mir als Bezirkstagskandidaten zu zeigen, wo in Herrsching noch Handlungsbedarf besteht. Aber erst einmal ging es um die Dinge, die das Wohnen im Ort lebens-und liebenswert machen- und da ist natürlich der See mit seiner Promenade, das vielfältige Kultur-und Sportangebot, der S-Bahnanschluss, die Nähe zu Andechs usw. Aber es gibt nichts, was man nicht verbessern könnte und da fiel den Bürgern eine Menge ein …. Weiterlesen

Das wurde  Frank Walter Steinmeier bei einem Besuch der Gilchinger Firma Ultratronik (Displays und Touchscreens), von dem skeptischen Herrn Eickelschulte (IHK) gefragt.

Der ehemalige Bundesaußenminister und Vizekanzler ließ ihn mutmaßen, wo die Unternehmen in Deutschland ohne die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 (die die SPD fast zerissen hätten) und und ohne die Krisenbewältigung von Steinrück 2008/9 jetzt stünden- möglicherweise da, wo sich jetzt einige südeuropäische Staaten befinden! Die Unternehmen im Landkreis wünschen sich von einer zukünftigen Regierung mehr Planungssicherheit , vor allem bei der Energiewende und eine Deckelung der Energiekosten. Nach einem sehr interessanten und lehrreichen Rundgang durch das neue Gebäude der Firma, das Design und Funktion in hohem Maße vereint, war eine Stärkung im Hirschgarten angesagt. 
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Das Forum Bildungspolitik in Bayern hat in das Haus des BLLV in München eingeladen und Martin Güll, Margarete Bause, Michael Piazzolo und Vertreter von CSU und FDP beantworteten die Fragen von Lehrern, Eltern und Schüler/innen . Weiterlesen

Gibt es genügend Parkplätze für behinderte Menschen? Sind alle öffentliche Gebäude mit barrierefreien Toiletten oder Liften ausgerüstet? Haben die Gemeinden einen Behindertenbeauftragten, der/die sich um die Bedürfnisse behinderter Mitbürger/innen kümmert? Da gibt es noch viel zu tun. Die gestrige Podiumsdiskussion, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen im Landkreis Starnberg, brachte es an den Tag. Parteiübergreifend waren die Landtagskandidaten einig, dass die Teilhabe aller Menschen im Bildungsbereich, am Arbeitsplatz, in der Freizeit noch nicht gewährleistet ist. Wir müssen alle umdenken: Nicht der einzelne Mensch ist behindert, sondern die nicht-barrierefreie Umgebung behindert ihn. Daher muss die sich die Umgebung dem Menschen anpassen und nicht der Mensch der Umgebung- das nennt man dann Inklusion.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Schauspielerin Jutta Speidel erhält heute den Toni-Pfülf-Preis der bayerischen SPD! Jutta Speidel wird als Gründerin des Vereins Horizont ausgezeichnet, der sich vor allem um wohnungslose Mütter und ihre Kinder kümmert. Die Auszeichnung erinnert an Toni (Antonie) Pfülf, einer entschiedenen Gegnerin des Nationalsozialismus und Kämpferin für die Rechte der Frauen. Sie gehörte 13 Jahre für die SPD dem Reichstag an, stimmte gegen das Ermächtigungsgesetz und nahm sich nach  Hitlers Machtübernahme das Leben.