Der Titel der Veranstaltung, hoch über den Dächern Münchens , in der Orange Bar von Green City Energy, läßt auf ein interessantes Gespräch hoffen: Jutta Allmendiger, Präsidentin des Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin und Christian Ude sprechen über die Schere zwischen Arm und Reich, die sich auch in München immer weiter öffnet. Moderiert von dem Schriftsteller und Journalisten Tilman Spengler kommt das Gespräch bald auf die Ursachen des Armutsrisikos, und das ist in erster Linie ein fehlender Schul-bzw. Berufsabschluss. Einig war man sich auch, dass sich im Schulsystem einiges  ändern muss, um wirklich allen Kindern gleiche Chancen auf Bildung einzuräumen, egal, welche Bedingungen das Elternhaus bieten oder nicht bieten kann.   Eine weitere spannende Frage, die Frau Allmendinger derzeit beschäftigt: Warum begehren die neuen Armen nicht auf? Warum werden sie so phlegmatisch?  Unter ihnen ist die Quote der Nichtwähler besonders hoch.  Was macht die lange Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit mit ihnen?  Auf diese Forschungsergebnisse bin ich gespannt.

 

Viel Spaß hatten an die Sozialdemokraten und ihre Gäste mit Christian Ude auf dem Starnberger See. Dass bei strahlendem Sonnenschein und guter Musik an Bord auch noch eine schöne Summe für die Hochwasseropfer zusammen kam – umso besser!

Die ursprünglich für Samstag, 8. Juni, geplante Schifffahrt mit SPD-Spitzenkandidat Christian Ude und dem Starnberger Landtagskandidaten Tim Weidner auf dem Starnberger See wurde verschoben. Der neue Termin ist nun Sonntag, der 16. Juni 2013, 16:30 Uhr
Alle Informationen finden sie hier: www.schifffahrt.tim-weidner.de.

Goldmedaillengewinnerin im Biathlon bei den Paralympics, Skifahrerin, Bergsteigerin, Coach und Kommunikationstrainerin und im Kompetenz-Team von Christian Ude. Als wäre es das Normalste auf der Welt, als von Geburt an Blinde so sportliche Höchstleistungen abzuliefern, erzählt Verena Bentele über ihre Kindheit in einem kleinen Ort am Bodensee, wie sie zum Sport, zum Studium und zur SPD kam. Bei letzterer sieht sie sich gut aufgehoben, die Schnittmenge stimme und sie wolle mithelfen, einen Regierungswechsel in Bayern herbeizuführen.

Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitsvereins durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zu Willy Brandts Ostpolitik und dem Atomausstieg der heutigen SPD:

Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt. Nicht immer an der Macht – aber nie machtlos! Zunächst als soziale Bewegung, später als Partei erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Selbst angesichts der Verfolgung durch die Politik Bismarcks, durch die Nationalsozialisten und das SED-Regime blieb sie ihren Grundwerten treu.

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Ein besonderes „Geburtstagsgeschenk“ bekamen Tim Weidner und ich heute von Winfried Rey überreicht: Der Originaldruck von Andy Warhol zeigt Willy Brandt, von diesem handsigniert. Das Bild wird einen würdigen Platz in der Ausstellung 150 Jahre deutsche Sozialdemokratie  erhalten, die von 4.7. bis 10.7. in der Schlossberghalle in Starnberg gezeigt werden wird.
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Eine richtige Wiese besteht zu einem Drittel Gräsern, aus einem Drittel Kräutern und aus einem Drittel Leguminosen (die können durch Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft im Boden binden, z.B. alle Schmetterlingsblütler.) Einige unerschrockene Berger/innen trotzten den gefühlten arktischen Temperaturen und machten sich unter der kundigen Führung von Ulli Galloth und Gerd Jäger vom Bund Naturschutz auf die Suche nach ökologisch bewirtschafteten Flächen auf Farchacher Flur. Vier von acht Landwirten im Ort mit Milchviehhaltung arbeiten bereits nach Demeter-Richtlinien und die wollen ihre Flächen noch erweitern. Weiterlesen

Gewalt gegen Frauen – doch nicht bei uns! Verena Spitzer und Claudia Sroka, Mitarbeiterinnen des Vereins „Frauen helfen Frauen Starnberg e.V.“ schilderten eindringlich die Probleme, die ihr und ihren Mitstreiterinnen im Landkreis entgegenschlugen. Viele Jahre hat es gedauert, bis die Arbeit des Vereins, auch im Landkreis Starnberg, als notwendig erachtet wurde. Der ZONTA-Club Starnberg, der Projekte des Vereins FhF seit Jahren unterstützt, bot gestern im Rahmen eines Clubabends die Gelegenheit, die wichtigen Angebote für Frauen in Not vorzustellen. Mehr unter www.frauenhelfenfrauen-sta.de.
Und wer wissen will, was sich hinter ZONTA verbirgt: www.zonta-fuenfseenland.de.

Claus Angerbauer ist blind. Seit fünf Jahren sitzt er im Weßlinger Gemeindrat. Gestern erzählte er von seinen damaligen Befürchtungen, ob er den Anforderungen auch gerecht werden könnte, ob er von den Bürger/innen akzeptiert werden würde, wie solle das gehen, Tischvorlagen und Pläne zu lesen? Weiterlesen

Wie bei den Herrschingern ist auch bei den Seefeldern Verkehr und Mobilität ein großes Thema.Vergangenen Montag luden sie sich einen Fachmann der Firma teamred ein, der Denkanstöße für ein gemeindliches Mobilitätskonzept lieferte. Wie kann Verkehr in einer Gemeinde wie Seefeld so organisiert werden, dass die Bedürfnisse von Fußgängern, Radlern und  Autofahrern berücksichtigt werden? Wie können ehrenamtlich organisierte Transport- und Fahrdienste mit Rufbus oder S -Bahn in Einklang gebracht werden? Wie wird car- sharing angenommen? Die Bürger/innen und Kommunalpolitiker/innen nahmen viele Anregungen mit.