Das wurde  Frank Walter Steinmeier bei einem Besuch der Gilchinger Firma Ultratronik (Displays und Touchscreens), von dem skeptischen Herrn Eickelschulte (IHK) gefragt.

Der ehemalige Bundesaußenminister und Vizekanzler ließ ihn mutmaßen, wo die Unternehmen in Deutschland ohne die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 (die die SPD fast zerissen hätten) und und ohne die Krisenbewältigung von Steinrück 2008/9 jetzt stünden- möglicherweise da, wo sich jetzt einige südeuropäische Staaten befinden! Die Unternehmen im Landkreis wünschen sich von einer zukünftigen Regierung mehr Planungssicherheit , vor allem bei der Energiewende und eine Deckelung der Energiekosten. Nach einem sehr interessanten und lehrreichen Rundgang durch das neue Gebäude der Firma, das Design und Funktion in hohem Maße vereint, war eine Stärkung im Hirschgarten angesagt. 
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Das Forum Bildungspolitik in Bayern hat in das Haus des BLLV in München eingeladen und Martin Güll, Margarete Bause, Michael Piazzolo und Vertreter von CSU und FDP beantworteten die Fragen von Lehrern, Eltern und Schüler/innen . Weiterlesen

Gibt es genügend Parkplätze für behinderte Menschen? Sind alle öffentliche Gebäude mit barrierefreien Toiletten oder Liften ausgerüstet? Haben die Gemeinden einen Behindertenbeauftragten, der/die sich um die Bedürfnisse behinderter Mitbürger/innen kümmert? Da gibt es noch viel zu tun. Die gestrige Podiumsdiskussion, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen im Landkreis Starnberg, brachte es an den Tag. Parteiübergreifend waren die Landtagskandidaten einig, dass die Teilhabe aller Menschen im Bildungsbereich, am Arbeitsplatz, in der Freizeit noch nicht gewährleistet ist. Wir müssen alle umdenken: Nicht der einzelne Mensch ist behindert, sondern die nicht-barrierefreie Umgebung behindert ihn. Daher muss die sich die Umgebung dem Menschen anpassen und nicht der Mensch der Umgebung- das nennt man dann Inklusion.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Schauspielerin Jutta Speidel erhält heute den Toni-Pfülf-Preis der bayerischen SPD! Jutta Speidel wird als Gründerin des Vereins Horizont ausgezeichnet, der sich vor allem um wohnungslose Mütter und ihre Kinder kümmert. Die Auszeichnung erinnert an Toni (Antonie) Pfülf, einer entschiedenen Gegnerin des Nationalsozialismus und Kämpferin für die Rechte der Frauen. Sie gehörte 13 Jahre für die SPD dem Reichstag an, stimmte gegen das Ermächtigungsgesetz und nahm sich nach  Hitlers Machtübernahme das Leben.

Die SPD-Landtagsfraktion hat drei Organisationen mit dem Wilhelm-Hoegner-Preis 2013 ausgezeichnet: Die “ Weiße-Rose-Stiftung“, das“ Bündnis für Toleranz in Bayern“ und den Verein „Gegen Vergessen-für Demokratie“. Alle drei  haben sich zum einen durch die intensive Dokumentation und Aufarbeitung des NS-Terrors und Aufklärung gerade auch für Jugendliche, zum andern durch bürgerschaftliches Engagement gegen rechtsextreme Tendenzen große Verdienste erworben.  Neben verdienten Persönlichkeiten wie Max Mannheimer, Charlotte Knobloch, Vertreter der Kirchen und vieler gesellschaflicher Gruppen, waren die Berger SPD-Frauen Erika Laurent, Iris v. Frenkell-Machnik und die Bezirkstagskandidatin Elisabeth Fuchsenberger eingeladen. Der Tag der Preisverleihung am 29. April war bewusst gewählt, Weiterlesen

Über die wechselvolle Geschichte der Deutschen Sozialdemokratie, über ihre Erfolge und auch über ihre Irrwege sprach Hans-Jochen Vogel heute Nachmittag in Kochel vor Teilnehmern der Georg-von-Vollmar Akademie. Den Starnberger Sozialdemokraten wünschte er viel Erfolg für die Festwoche zum Parteijubiläum von 4. bis 10. Juli in der Schlossberghalle in Starnberg.

Wer gerne die Gelegenheit zu einer exklusiven Schifffahrt auf dem Starnberger See mit dem SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude und Tim Weidner, dem Landtagskandidaten der Starnberger Kreis SPD, hätte, darf sich freuen:
Am Samstag, den 8. Juni 2013, organisiert die SPD eine Rundfahrt auf dem Flaggschiff der Starnberger See-Flotte, dem Galerie-Katamaran MS STARNBERG.
Für den musikalischen Rahmen gehen die Chiemsee Dixies mit an Bord.

Weiterlesen auf www.spd-kreis-starnberg.de.
Anmelden unter www.schifffahrt.tim-weidner.de.

Bücherjolle und KulturForum Starnberg laden ein: Johano Strasser liest aus seinem neuesten Buch „GESELLSCHAFT IN ANGST – Zwischen Sicherheitswahn und Freiheit“. Moderation: Sabine Zaplin

Die Globalisierung, internationale Arbeitsabkommen und Währungsunionen – all dies sollte uns eigentlich enger zusammenführen. Doch die Dynamik des globalisierten Kapitalismus fordert ihren Tribut: Viele Menschen werden entwurzelt und damit radikal vereinzelt. Sie fühlen sich schutzlos, die Sinnhaftigkeit gemeinschaftlicher Strukturen geht verloren, genauso wie die Chance der Planbarkeit des eigenen Lebens. Hinausgestoßen in eine Konfrontation mit Risiken und Unwägbarkeiten, die allenfalls Heroen bewältigen könnten, grassiert bei immer mehr Menschen eine wachsende Angst, ein tief im Gemüt nistendes Gefühl der Verunsicherung, das – wenn es von den Medien noch geschürt wird – leicht zu hysterischem Verhalten führen kann. Womöglich auch zu Exzessen der Gewalt. Um dieser Angst beizukommen, müssen wir die Probleme an ihren Wurzeln packen. Denn das eigentliche Problem ist nicht die Angst selbst, sondern das, was Angst macht.

Mittwoch, den 17. April 2013, 19:30 Uhr
Bücherjolle Starnberg, Kirchplatz 3,
Tel. 08151-12828

Eintritt € 8,–, Mitglieder € 5,– (Schüler frei)
Platzreservierung entweder telefonisch unter 08151/12828 oder www.buecherjolle.de

Information: info@kulturforumstarnberg.de

Berufstätige Frauen in Bayern müssten 95 Tage pro Jahr mehr arbeiten als ihre männlichen Kollegen, um auf den gleichen Lohn zu kommen. Am 5. April ist der bayerische „equal pay day“. An diesem Tag erreichen die Frauen im Schnitt die Summe, die die Männer bereits am 31. Dezember 2012 erhalten haben. Damit sind die Frauen im Freistaat sogar noch um 15 Tage schlechter gestellt als im deutschen Durchschnitt. Bundesweit war der „equal pay day“ bereits am 21. März.

Es ist nicht akzeptabel, dass Frauen in Bayern noch schlechter bezahlt werden als im Bundesdurchschnitt. Die Lohndifferenz zu den männlichen Kollegen liegt statistisch bei empörenden 26 Prozent. Die CSU trifft daran eine gehörige Mitschuld. Ihr Widerstand gegen einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn ist eine der Ursachen für dieses Ungleichgewicht, genauso wie die jahrzehntelange „Kinder-Kirche-Küche“-Politik.

Familienbedingte Erwerbsunterbrechungen, die derzeit zum allergrößten Teil Frauen betreffen, sind ein weiterer wesentlicher Grund für die ungleiche Bezahlung der Geschlechter. Hier ist eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung die wichtigste Gegenmaßnahme, um Frauen die Rückkehr an den Arbeitsplatz möglichst frühzeitig zu ermöglichen.“

Mit Befremden verfolgen wir das Geschehen im Vorfeld des NSU- Prozesses, der am 17.4. in München beginnt. Zurecht fragt man sich auch im Ausland, allen voran in der Türkei, dem Heimatland der meisten Opfer, warum es nicht möglich war, in ganz München einen größeren Saal aufzutreiben und damit mehr Menschen mit berechtigtem Interesse  an der Aufarbeitung der Morde die Beobachtung dieses Prozesses zu ermöglichen. Die Argumente für die jetzige Lösung sind in den letzten Tagen in der Presse hinlänglich ausgebreitet worden.
Trotzdem bleibt ein fahler Nachgeschmack. Was rechtlich unangreifbar scheint, muss nicht immer politisch richtig sein. Die Familien der Opfer müssen sich zu Recht ein weiteres Mal unangemessen behandelt fühlen, gerade nach den Fahndungspannen der letzten Jahre und den unsäglichen falschen Verdächtigungen, die die Familienangehörigen der Opfer zu ertragen hatten.

Die Tatsache, dass die Mörder lange Jahre unentdeckt handeln konnten und nur durch Zufall aufgeflogen sind, lässt den Verdacht aufkommen, dass die Behörden die Gefahr von Rechts verharmlost (siehe Extremismusberichte der letzten Jahre!) und bagatellisiert, ja sogar deren Aktionen noch durch die V-Männer finanziert haben.

Wir müssen wachsam sein! Nicht nur offenen Rassismus gilt es zu bekämpfen – auch der in weiten Teilen der Gesellschaft anzutreffenden, latenten Ausländerfeindlichkeit müssen wir als engagierte Bürger/innen couragiert entgegentreten.