Auf Einladung der Bezirkstagskandidatin Elisabeth Fuchsenberger und des Landtagskandidaten Tim Weidner besuchte eine Gruppe aus dem Landkreis Starnberg das Isar-Amper-Klinikum München-Ost, vielen Generationen auch bekannt unter dem Namen Psychiatrie Haar.
Die „Königliche Kreisirrenanstalt“ in München wurde zu klein und so entstanden 1905 und 1912 auf einem 98 ha großen, parkähnlichem Gelände die Klinikbauten, z. T. mit Jugendstilornamentik, immer ein Haus für die Frauen und ein baugleiches für die Männer. Weiterlesen

Mehr als 100 Notrufe und Einsätze haben die Sozialpädagoginnen des Frauennotrufes im letzten Jahr bearbeitet. 24 Stunden ist das Notruftelefon besetzt (hier helfen sechs ehrenamtlich tätige Frauen mit, die alle in Telefonkrisenberatung geschult sind).

Für das  Projekt „Pro Aktive Beratung“, bei dem die Zusammenarbeit mit der Polizei im Focus steht, um den betroffenen Frauen besser helfen zu können, wünschen sich die Verantwortlichen von FhF (Frauen helfen Frauen) die Weiterführung der Finanzierung, ohne die diese wertvolle Arbeit so nicht geleistet werden kann. Hier ist die Politik gefragt. Vielleicht nützt mein Besuch vor Ort, bei dem mir die Sozialpädagogin Cordula Trapp bereitwillig Auskunft gab.

 

Erich Schöpflin, der Leiter des SOS-Kinderdorfes in Dießen, führte Christian Ude und seine Delegation (Tim Weidner und ich waren dabei) in die Arbeit eines SOS-Kinderdorfes ein.  Sechs Familien leben derzeit dort, jede mit fünf oder sechs Kindern, deren Eltern aus unterschiedlichen Gründen ihrer Erziehungsaufgabe nicht mehr nachkommen können. In manchen Familien gibt es Vater und Mutter, in einer sogar eine Oma. Während der Leiter uns über die finanziellen Gegebenheiten der Einrichtung aufklärte, sprachen die Mütter von ihrem sehr aufreibenden, manchmal auch belastenden, immer aber auch als sehr erfüllend empfundenem Beruf. Ein Haus durfte ich dann noch besichtigen, die Kinder allerdings waren alle ausgeflogen, im Sportverein, bei der Feuerwehr, beim Baden …… also gut ins Vereinsleben des Ortes integriert.

Trotz der tropischen Temperaturen demonstrierten heute in Herrsching viele Bürger/innen mit und ohne Kinder für die Verbesserung der Bildungslandschaft im Landkreis Starnberg. Herrschinger Kinder haben einen viel zu lange Schulweg ins nächste Gymnasium und nehmen die Gymnasialempfehlung im Übertrittszeugnis deshalb weniger wahr. Für jedes Kind die passende Schule- dafür gibt es fraktionsübergreifend ein gemeinsames Ziel im Landkreis.

Auch ein Gymnasium kann man mit individueller Förderung, mit dem Angebot als integrierte Ganztagsschule so gestalten, dass auch hier kein Kind verloren geht und jeder Jugendliche die Schule mit Gewinn verläßt. Inklusion muss auch am Gymnasium möglich sein. Positive Beispiele gibt es bereits.
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Als Bezirkstagskandidatin habe ich drei Besuche in Einrichtungen des Bezirks Oberbayern für Sie  organisiert. Der erste Besuch findet am Donnerstag, den 1.8. um 17:00 im Isar-Amper-Klinikum München-Ost (bekannt auch unter Psychiatrie Haar) statt.
Wir werden unter der sachkundigen Führung des Bezirksrates und Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Dr. Günther Rödig, das Psychiatrie-Museum besuchen und das weitläufige Gelände mit den verschiedenen Fachabteilungen und Wohngruppen kennen lernen. Anmeldung unter 08151/ 95 35 41 oder per mail an  (sissi.fu@web.de)  bis 30.7. ist unbedingt erforderlich!
Treffpunkt: 1.8.2013, 17:00 Vockestr. 72 München-Haar (Klinikpforte)
Eine gemeinsame Anfahrt von Starnberg aus kann organisiet werden.

Weitere Besuche: 7.9. Hopfenmuseum Wolnzach, 8.9. Heckscher-Klinik Rottmannshöhe in Berg (Kinder-Und Jugendpsychiatrie) Genaueres unter „Termine“ auf meiner website.

Eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie will die Rolle der Gestapo- und Wehrmachtsangehörigen im LfV in Bayern beleuchten. Bis weit in die 60iger Jahre hinein, wurden Wehrmachtsangehörige, Gestapo- und SD-Leute im Innenministerium und im LfV auch in hohen Positionen beschäftigt. Obwohl die Aktenlage nicht gerade ergiebig scheint, konnten die beiden Historiker Joachim Schröder und Susanne Meinl einige  Zusammenhänge aufdecken. Was wusste der Verfassungsschutz über das  Oktoberfestattentat 1980 und welche Rolle spielte er bei den aktuell zu verhandelnden NSU-Morden? Auch um unseriösen Verschwörungstheorien entgegenzutreten, soll eine unabhängige Historikerkommission demnächst die Aktenlage erhellen.  Neben Politikern der Grünen und SPD verfolgten viele Historiker aufmerksam der Vorstellung der Studie am 22.7. im Landtag. Mehr unter www.http://gruenlink.de/kuy

In der Pädagogik spielt der Faktor „Zeit“ eine große Rolle. Mit der Zeit entstehen Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern und das ist die Grundlage, auf der sich nachhaltige Bildung und Erziehung abspielt. Zeit brauchen die Lernenden zur Wiederholung, zum Nachdenken, zum Ausprobieren.  Diese Zeit gönnen wir unseren Kindern nicht (mehr), weder auf der Grundschule- und schon gar nicht auf dem Gymnasium.Die Beschleunigung, die Erwachsene in der Arbeitswelt beklagen, dringt immer weiter zu den Kindern und Jugendlichen vor. Geben wir den Gymnasiasten mehr Zeit, ein Jahr mehr, und lassen Eltern und Kindern die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Auf dem Podium in Herrsching am 18.7.2013:

Sissi Fuchsenberger (Moderation), Martin Güll (Bildungsexperte der Landtagsfraktion), Rainer Kleybolte (stellv. Landeselternsprecher der Gymnasien in Bayern) , Clara König (Landesschülersprecherin) und der Landtagskandidat Tim Weidner.

 

G 8 oder G 9? Turbo-Abitur? Flexi-Jahr? Bulimie-Pauken?
Seit Jahren wird das bayerische Bildungswesen beherrscht von gravierenden Mängeln und Reformversuchen der Staatsregierung. So reißt beispielsweise die Diskussion um die verkürzte Gymnasialzeit in Bayern nicht ab.
Unter dem Titel „Bausstelle Bildungspolitik – wie geht es weiter am Gymnasium?“ laden der SPD Kreisverband und der Ortsverein Herrsching am Donnerstag, 18.07.2013 um 20 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in den Gartensaal des Hotels Seehof in Herrsching ein. Es diskutieren der Landtagsabgeordnete Martin Güll, Vorsitzender des Bildungsausschusses im Maximilianeum, die Gymnasiastin und Landesschülervertreterin Clara König, Rainer Kleybolte, stellvertretender Vorsitzender der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e. V. und Tim Weidner, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Landtagskandidat. Die Moderation übernimmt Elisabeth Fuchsenberger, Lehrerin und Bezirkstagskandidatin.

Als Abschluss unserer Festwoche zum 150gsten Geburtstag der SPD sahen  und hörten unsere Gäste in der Schlossberghalle in Starnberg Texte aus Karl Kraus‘ 20 Stunden -Epos. Auf wienerisch, böhmisch und preußisch wurden die Menschentypen bissig , aber treffend beschrieben- und die haben sich nicht so sehr geändert, bis heute. Der Voyeur, die Sensationsjournalistin, der Pfarrer,der  Lehrer, die „Großkopferten“ und die Sozialdemokraten. Sie alle bekamen von den beiden Schauspielern Claus Obalski und Roland Astor den Spiegel vorgehalten.

Die Schlossberghalle in Starnberg war an diesem Donnerstagabend, dem 4. Juli, Schauplatz einer ganz besonderen Geburtstagsfeier: 150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland und 121 Jahre in Starnberg. Es versprach ein feierlicher Abend zu werden: Angekündigt waren als Hauptredner der Vizepräsident des bayerischen Landtags, Franz Maget, und der Schriftsteller Johano Strasser. Für die musikalische Umrahmung war die Knappschaftskapelle Peißenberg eingeladen.
Aus dem ganzen Landkreis kamen interessierte Zuschauer, nicht nur Genossinnen und Genossen. Und sie wurden nicht enttäuscht:
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