Aktionstag 5. Mai – ist gesellschaftliche Teilhabe für behinderte Menschen im Landkreis verwirklicht?

Gibt es genügend Parkplätze für behinderte Menschen? Sind alle öffentliche Gebäude mit barrierefreien Toiletten oder Liften ausgerüstet? Haben die Gemeinden einen Behindertenbeauftragten, der/die sich um die Bedürfnisse behinderter Mitbürger/innen kümmert? Da gibt es noch viel zu tun. Die gestrige Podiumsdiskussion, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen im Landkreis Starnberg, brachte es an den Tag. Parteiübergreifend waren die Landtagskandidaten einig, dass die Teilhabe aller Menschen im Bildungsbereich, am Arbeitsplatz, in der Freizeit noch nicht gewährleistet ist. Wir müssen alle umdenken: Nicht der einzelne Mensch ist behindert, sondern die nicht-barrierefreie Umgebung behindert ihn. Daher muss die sich die Umgebung dem Menschen anpassen und nicht der Mensch der Umgebung- das nennt man dann Inklusion.

Jutta Speidel erhält Toni- Pfülf – Preis

Herzlichen Glückwunsch!

Die Schauspielerin Jutta Speidel erhält heute den Toni-Pfülf-Preis der bayerischen SPD! Jutta Speidel wird als Gründerin des Vereins Horizont ausgezeichnet, der sich vor allem um wohnungslose Mütter und ihre Kinder kümmert. Die Auszeichnung erinnert an Toni (Antonie) Pfülf, einer entschiedenen Gegnerin des Nationalsozialismus und Kämpferin für die Rechte der Frauen. Sie gehörte 13 Jahre für die SPD dem Reichstag an, stimmte gegen das Ermächtigungsgesetz und nahm sich nach  Hitlers Machtübernahme das Leben.

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Wilhelm-Hoegner-Preis 2013 Eine Ehrung für alle, die sich dem Terror von Rechts widersetzen!

Die SPD-Landtagsfraktion hat drei Organisationen mit dem Wilhelm-Hoegner-Preis 2013 ausgezeichnet: Die “ Weiße-Rose-Stiftung“, das“ Bündnis für Toleranz in Bayern“ und den Verein „Gegen Vergessen-für Demokratie“. Alle drei  haben sich zum einen durch die intensive Dokumentation und Aufarbeitung des NS-Terrors und Aufklärung gerade auch für Jugendliche, zum andern durch bürgerschaftliches Engagement gegen rechtsextreme Tendenzen große Verdienste erworben.  Neben verdienten Persönlichkeiten wie Max Mannheimer, Charlotte Knobloch, Vertreter der Kirchen und vieler gesellschaflicher Gruppen, waren die Berger SPD-Frauen Erika Laurent, Iris v. Frenkell-Machnik und die Bezirkstagskandidatin Elisabeth Fuchsenberger eingeladen. Der Tag der Preisverleihung am 29. April war bewusst gewählt, Weiterlesen

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Mit Hans-Jochen Vogel in Kochel

Über die wechselvolle Geschichte der Deutschen Sozialdemokratie, über ihre Erfolge und auch über ihre Irrwege sprach Hans-Jochen Vogel heute Nachmittag in Kochel vor Teilnehmern der Georg-von-Vollmar Akademie. Den Starnberger Sozialdemokraten wünschte er viel Erfolg für die Festwoche zum Parteijubiläum von 4. bis 10. Juli in der Schlossberghalle in Starnberg.

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Schifffahrt auf dem Starnberger See mit Christian Ude und Tim Weidner

Wer gerne die Gelegenheit zu einer exklusiven Schifffahrt auf dem Starnberger See mit dem SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude und Tim Weidner, dem Landtagskandidaten der Starnberger Kreis SPD, hätte, darf sich freuen:
Am Samstag, den 8. Juni 2013, organisiert die SPD eine Rundfahrt auf dem Flaggschiff der Starnberger See-Flotte, dem Galerie-Katamaran MS STARNBERG.
Für den musikalischen Rahmen gehen die Chiemsee Dixies mit an Bord.

Weiterlesen auf www.spd-kreis-starnberg.de.
Anmelden unter www.schifffahrt.tim-weidner.de.

Johano Strasser liest

Bücherjolle und KulturForum Starnberg laden ein: Johano Strasser liest aus seinem neuesten Buch „GESELLSCHAFT IN ANGST – Zwischen Sicherheitswahn und Freiheit“. Moderation: Sabine Zaplin

Die Globalisierung, internationale Arbeitsabkommen und Währungsunionen – all dies sollte uns eigentlich enger zusammenführen. Doch die Dynamik des globalisierten Kapitalismus fordert ihren Tribut: Viele Menschen werden entwurzelt und damit radikal vereinzelt. Sie fühlen sich schutzlos, die Sinnhaftigkeit gemeinschaftlicher Strukturen geht verloren, genauso wie die Chance der Planbarkeit des eigenen Lebens. Hinausgestoßen in eine Konfrontation mit Risiken und Unwägbarkeiten, die allenfalls Heroen bewältigen könnten, grassiert bei immer mehr Menschen eine wachsende Angst, ein tief im Gemüt nistendes Gefühl der Verunsicherung, das – wenn es von den Medien noch geschürt wird – leicht zu hysterischem Verhalten führen kann. Womöglich auch zu Exzessen der Gewalt. Um dieser Angst beizukommen, müssen wir die Probleme an ihren Wurzeln packen. Denn das eigentliche Problem ist nicht die Angst selbst, sondern das, was Angst macht.

Mittwoch, den 17. April 2013, 19:30 Uhr
Bücherjolle Starnberg, Kirchplatz 3,
Tel. 08151-12828

Eintritt € 8,–, Mitglieder € 5,– (Schüler frei)
Platzreservierung entweder telefonisch unter 08151/12828 oder www.buecherjolle.de

Information: info@kulturforumstarnberg.de

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Equal-Pay-Day in Bayern

Berufstätige Frauen in Bayern müssten 95 Tage pro Jahr mehr arbeiten als ihre männlichen Kollegen, um auf den gleichen Lohn zu kommen. Am 5. April ist der bayerische „equal pay day“. An diesem Tag erreichen die Frauen im Schnitt die Summe, die die Männer bereits am 31. Dezember 2012 erhalten haben. Damit sind die Frauen im Freistaat sogar noch um 15 Tage schlechter gestellt als im deutschen Durchschnitt. Bundesweit war der „equal pay day“ bereits am 21. März.

Es ist nicht akzeptabel, dass Frauen in Bayern noch schlechter bezahlt werden als im Bundesdurchschnitt. Die Lohndifferenz zu den männlichen Kollegen liegt statistisch bei empörenden 26 Prozent. Die CSU trifft daran eine gehörige Mitschuld. Ihr Widerstand gegen einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn ist eine der Ursachen für dieses Ungleichgewicht, genauso wie die jahrzehntelange „Kinder-Kirche-Küche“-Politik.

Familienbedingte Erwerbsunterbrechungen, die derzeit zum allergrößten Teil Frauen betreffen, sind ein weiterer wesentlicher Grund für die ungleiche Bezahlung der Geschlechter. Hier ist eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung die wichtigste Gegenmaßnahme, um Frauen die Rückkehr an den Arbeitsplatz möglichst frühzeitig zu ermöglichen.“

NSU- Prozess in München – Wachsam bleiben!

Mit Befremden verfolgen wir das Geschehen im Vorfeld des NSU- Prozesses, der am 17.4. in München beginnt. Zurecht fragt man sich auch im Ausland, allen voran in der Türkei, dem Heimatland der meisten Opfer, warum es nicht möglich war, in ganz München einen größeren Saal aufzutreiben und damit mehr Menschen mit berechtigtem Interesse  an der Aufarbeitung der Morde die Beobachtung dieses Prozesses zu ermöglichen. Die Argumente für die jetzige Lösung sind in den letzten Tagen in der Presse hinlänglich ausgebreitet worden.
Trotzdem bleibt ein fahler Nachgeschmack. Was rechtlich unangreifbar scheint, muss nicht immer politisch richtig sein. Die Familien der Opfer müssen sich zu Recht ein weiteres Mal unangemessen behandelt fühlen, gerade nach den Fahndungspannen der letzten Jahre und den unsäglichen falschen Verdächtigungen, die die Familienangehörigen der Opfer zu ertragen hatten.

Die Tatsache, dass die Mörder lange Jahre unentdeckt handeln konnten und nur durch Zufall aufgeflogen sind, lässt den Verdacht aufkommen, dass die Behörden die Gefahr von Rechts verharmlost (siehe Extremismusberichte der letzten Jahre!) und bagatellisiert, ja sogar deren Aktionen noch durch die V-Männer finanziert haben.

Wir müssen wachsam sein! Nicht nur offenen Rassismus gilt es zu bekämpfen – auch der in weiten Teilen der Gesellschaft anzutreffenden, latenten Ausländerfeindlichkeit müssen wir als engagierte Bürger/innen couragiert entgegentreten.

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150 Jahre Deutsche Sozialdemokratie – eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung kommt nach Starnberg vom 4. Juli – 10. Juli 2013

Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitsvereins durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zu Willy Brandts Ostpolitik und dem Atomausstieg der heutigen SPD: Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt. Nicht immer an der Macht – aber nie machtlos!
Zunächst als soziale Bewegung, später als Partei erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Selbst angesichts der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und das SED-Regime blieb sie ihren Grundwerten treu.

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Elektromobilität – Wie lange dauert es noch?

Möglicherweise kann ein Besuch der Sonderausstellung im Verkehrsmuseum eine Antwort geben. Die Schau trägt den Namen:
Aufgeladen! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit (noch bis 15.9.13)

Im Verkehrsmuseum München, auf dem alten Messegelände Schwanthaler Höhe, Bavaria Park  5
Geöffnet tgl. von 9-17 Uhr, Führungen zur Ausstellung Sonntag 24.2., 10.3., 24.3.,und alle 14 Tage jeweils 15:00

Seit 100 Jahren gibt es Anläufe, den Elektromotor als Antrieb für Autos zu etablieren. Die Pioniere Siemens und Porsche haben sich schon damit beschäftigt, als das Automobil  noch lange kein Massenverkehrsmittel war. Warum kam die Entwicklung ins Stocken? Weiterlesen