Das von der SPD initiierte Gesetz der Berliner Koalition über die Beschränkung der Mieten (Mietpreisbremse) ist seit 1. Juni 2015 in Kraft und es obliegt den Ländern, wie es umgesetzt wird. Bayern will die Einführung noch vor der Sommerpause auf Grund einer soliden Datenlage und im Landkreis erfüllen 12 von 14 Gemeinden die Kriterien einer Einführung. Die Gemeinden wurden aufgefordert, durch eine Selbsteinschätzung dazu Stellung zu nehmen und  Herrsching hat sich für die Einführung der Mietpreisbremse entschieden. Andere Gemeindeverwaltungen haben -ohne die politischen Gremien an der Entscheidung zu beteiligen- aus unterschiedlichen Gründen abgelehnt, die Mietpreisbremse einzuführen – u.a. deshalb, weil es keinen Mietspiegel im Landkreis gibt, nach dem sich die Mietpreisbremse richten könnte. Eine wesentliche Forderung der SPD ist die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum im Landkreis. Für viele Berufsgruppen, die wir dringend brauchen (Erzieher/innen, Altenpfleger/innen oder  Krankenschwestern) sind die  Wohnungen hier unerschwinglich, auch junge Leute müssen wegziehen, wenn sie ihr Elterhaus verlassen und können oftmals nicht in den Gemeinden bleiben. Alle diese Menschen warten darauf, dass die Mietpreisbremse den überhitzten Wohnungsmarkt  beruhigt und deshalb fordern wir die rasche Einführung,  gerade auch hier im Landkreis!

1 Antwort
  1. Thomas
    Thomas sagte:

    Die Meinungen zur Mietpreisbremse sind immer noch sehr unterschiedlich. Hier wird die Zeit zeigen, was tatsächlich das ganze für Auswirkungen mit sich gebracht hat.

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