Entrümpeln ist gesund: neben Einrichtungsgegenständen seelischen Ballast verlieren

Ausmisten, entrümpeln, befreien. Sich von alten Dingen zu trennen, ist kein Verlust, sondern führt bei etwa ein- bis zweijährlicher Regelmäßigkeit zu einem höheren Lebenskomfort. Vor allem seelisch tut dieser Prozess gut. Umso mehr sich das eigene Umfeld, also die Wohnung strukturiert, desto klarer kann man Gedanken fassen. Ist alles im Chaos und versinkt in Krimskrams, löst dies Stress aus und der Körper schüttet Cortisol aus. Dieses Hormon hält Sie stets angespannt und verhindert, dass der Körper seine wohlverdiente Ruhe findet.

Wie eine ordentliche Wohnung zum Wohlbefinden beiträgt

Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass Unordnung nicht nur den seelischen Zustand eines Menschen reflektiert, sondern gleichzeitig eine Ursache für depressive Verstimmungen sein kann: https://journal.tylko.com/de/was-die-wissenschaft-wirklich-ubers-entrumpeln-sagt-von-donald-rattner/

Wer ohnehin zu Melancholie neigt, sollte sich daher die Mühe machen und regelmäßig entrümpeln. Einerseits ist das aufgeräumte Umfeld selbst gesund für den Hormonhaushalt im Blut. Andererseits wirkt der Akt eines gründlichen Umbauens befreiend, wie das Abwerfen alter Lasten. Sie können dadurch mit einer Geschichte oder einer Phase Ihres Lebens abschließen und in die Zukunft schauen. Das trifft nicht nur auf die Dinge in den Schränken, sondern auch auf die Möbelstücke selbst zu. Wer sich neu einrichtet, der spürt innerlich, dass es vorangeht und man nicht stehenbleibt. Stress verschwindet, der Schlaf verbessert sich und damit sinkt auch das Risiko an Darmproblemen, Kopfschmerzen oder Herzkrankheiten zu leiden.

Mehr Luft und weniger Allergene

Besonders wichtig ist das Entrümpeln einhergehend mit einer klaren Struktur im Aufbau der Möbel für alle Allergiker. In verbauten Räumen kann die Luft weniger gut zirkulieren und es sammelt sich Feuchtigkeit. Je mehr Platz es jedoch gibt und je aufgeräumter es ist, desto unwahrscheinlicher ist z. B. die Bildung von schädlichen Schimmelsporen. Auch andere Allergene wie Pollen und Hausstaubmilben werden mit dem leichten Windzug hinfort geweht.

Tipps zum Entrümpeln:

  • Holen Sie zunächst alle Inhalte Ihrer Schränke hinaus und sortieren Sie diese nach Wichtigkeit. Was bedeutet Ihnen wirklich noch etwas und mit was möchten Sie abschließen?
  • Kaufen Sie neue Möbel und ordnen Sie diese in klaren Linien an
  • Weniger ist bei den Möbeln manchmal mehr: gönnen Sie sich Freiraum, damit die Luft zirkulieren kann
  • Gewinnen Sie die Kontrolle, indem Sie Ihre Wohnung strukturieren. Wenn jeder Gegenstand seinen zugewiesenen Platz hat, fühlen Sie sich wohler und konzentrieren sich besser auf Ihre Arbeit
  • Ein aufgeräumtes Umfeld ist eine Inspiration zum Glücklichsein, bei der Stress effektiv abgebaut wird.