E-Mobilität im Landkreis fördern und von den Niederbayern lernen!

15 Ladesäulen für e-Autos stehen im Landkreis Starnberg, (Bild: Starnberg, Ludwigstraße) die gestern von interessierten Bürgern mit Mitarbeitern des Landratsamtes angefahren wurden. Und sehr langsam steigt die Zahl der Elektro-Autos: Aktuell sind es 214 Fahrzeuge mit reinem E-Antrieb, dazu kommen nochmal 230 Hybrid- Autos hinzu. Im Vergleich zu den 83.000 zugelassenen KFZ im Landkreis eine winzige Zahl. Das muss noch besser werden!
Wie machen es andere Landkreise? Z.B. in Niederbayern:

Der niederbayerische Landkreis Freyung-Grafenau hat mit Hilfe der neu gegründeten e-wald GmbH und üppigen Fördergeldern 2010 eine flächendeckende Ladesäulen-Infrastruktur aufgebaut. (150 Ladesäulen mit 600 Ladepunkten). Daneben wurde mit 200 e-Fahrzeugen ein umfangreicher Fuhrpark verschiedener Wagenklassen angeschafft, die im Car-Sharing –Modell vermietet werden. Darüber hinaus gibt es ein umfassendes Dienstleistungsangebot für die verschiedenen Nutzergruppen (Pendler, Freizeitnutzer, Touristen, Studenten). Das System ist auf den ÖPNV abgestimmt und verbindet die einzelnen (Bus)Bahnhöfe. Evaluiert und begleitet wird das Projekt von der RWTH Aachen und von der Hochschule Deggendorf.
Sechs Landkreise mit je einmalig 50.000€ und 89 Gemeinden mit etwa 15.000€ sind daran beteiligt. Das Angebot wurde in den niederbayerischen Landkreisen sehr gut  angenommen, so dass bereits punktuell im ganzen Bundesgebiet die verschiedenen Dienstleistungen der GmbH erfolgreich angeboten werden können. Infos: www.e-wald.eu

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.