Das Anderssein ist das Normale -Inklusion auch im Landkreis Starnberg

Inklusion bedeutet, dass allen Menschen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden soll – im Beruf, in Schule und Ausbildung, beim Sport und in der Freizeit, beim Wohnen und im öffentlichen Nahverkehr. Durchschnittlich sind 10% der Bevölkerung von einer Behinderung (Körper- oder Sinnesbehinderung, geistige oder psychische Beeinträchtigung) betroffen, das sind im Landkreis ca.13.000  Personen. Jeder von uns kann durch Krankheit, Unfall oder im Alter in diese Lage geraten.

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist 2009 in Deutschland in Kraft getreten. Im September 2011 hat die Bundesregierung ihren Nationalen Aktionsplan veröffentlicht. Vieles ist seitdem auf den Weg gebracht worden: Arbeitsrecht und Baugesetzgebung wurden angepasst, in den Kitas und Schulen werden immer mehr behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam betreut und unterrichtet.

Der Landkreis Starnberg wird im laufenden Jahr mit Hilfe eines sozialwissenschaftlichen Instituts einen Aktionsplan erarbeiten, für das gesamte Landkreisgebiet eine Bestands-aufnahme erstellen und Vorschläge für jede einzelne Gemeinde erarbeiten. Dabei sind die Mitarbeiter des Landratsamtes und das Institut auf die Kooperation der Gemeinden angewiesen. Als Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Berg werde ich die Ansprechpartnerin für das Landratsamt während der Dauer der Erstellung des Aktionsplanes sein und mithelfen, die Vorschläge auch im Landkreis umzusetzen.  Zur Zeit beschäftigen sich Arbeitsgruppen mit den Themen Mobilität im öffentlichen Raum, Teilhabe in der Politik und Arbeitswelt, Freizeit und Sport, Schule und frühkindliche Bildung.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.