„Die Lage war vorhersehbar“, so Thomas Beyer beim Neujahrsempfang der Berger SPD und des Kreisverbands Starnberg. Im Saal des Altwirts in Höhenrain sind an die hundert interessierte Bürger/innen aus Berg und aus dem Landkreis gekommen. Der Sozialpolitiker und bayerische AWO Vorsitzende beschrieb drei Gruppen, die sich auf den Weg nach Europa machen: Weiterlesen

Durch die Flüchtlingsproblematik ist das Freihandelsabkommen TTIP etwas aus dem Blickfeld geraten, die bekannten Kritikpunkte dagegen sind noch nicht  ausgeräumt. Wir wollen, dass die Verhandlungsführer auf nationaler und europäischer Ebene die Interessen der Menschen in den Vordergrund rücken und stellen daher auf dem noch in diesem Jahr stattfindenen Bundesparteitag der SPD (Berlin 10.-12.12.) einen Antrag mit folgenden Forderungen, Weiterlesen

(vlnr: Optiker Reitberger vor seiner Ladesäule in Berg, Verkehrsfachfrau des LRA Susanne Münster und Kreisrätin S.Fuchsenberger) Genau das war der Zweck der „Ladesäulen-Tour“ durch den Landkreis. Interessierte Bürger/innen konnten  gestern an den 8 Standorten Gilching-Argelsried (S-Bahnhof), DLR (Oberpfaffenhofen), an der S-Bahn in Hechendorf, in Inning-Buch (bei Fa. Allner-Kiehling) , vor der VR-Bank am Bahnhof in Herrsching, vor Optik-Reitberger in Berg, Weiterlesen

Das von der SPD initiierte Gesetz der Berliner Koalition über die Beschränkung der Mieten (Mietpreisbremse) ist seit 1. Juni 2015 in Kraft und es obliegt den Ländern, wie es umgesetzt wird. Bayern will die Einführung noch vor der Sommerpause auf Grund einer soliden Datenlage und im Landkreis erfüllen 12 von 14 Gemeinden die Kriterien einer Einführung. Die Gemeinden wurden aufgefordert, durch eine Selbsteinschätzung dazu Stellung zu nehmen und  Herrsching hat sich für die Einführung der Mietpreisbremse entschieden. Andere Gemeindeverwaltungen haben -ohne die politischen Gremien an der Entscheidung zu beteiligen- Weiterlesen

Gut im Zeitplan sind die Bauarbeiten an den  die vier Windenergieanlagen  in den Wadlhauser Gräben bei Berg. Die Turmteile sind bereits angeliefert und im Laufe des Sommers werden die Türme errichtet werden. Im Spätherbst werden die ersten Anlagen ans Netz gehen. Die Berger Bürgerwind und Co KG bietet für die Gesellschafter und für interessierte Bürger  Baustellenführungen an: am 24.7., am 7.8. und am 21.8. jeweils um 16:00. Anmelden bei info@ib-sing.de oder 08191/97182-10

Bevor man ein so wichtiges Vorhaben auf den Weg bringt, sollte man sich pädagogische und architektonische Konzepte anschauen und mit den Betroffenen (Schulleitern, Lehrern, Bürgermeistern) sprechen, um von deren Erfahrungen zu profitieren und Fehler bei der  Planung zu vermeiden. Genau das taten Landrat und Kreisräte heute und besuchten die Gymnasien Holzkirchen im Landkreis Miesbach (Bild) und Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Landkreis München).  Beide Schulen wurden vor  etwa 3 Jahren in Standardbauweise errichtet. Wir trafen auf Schulleiter – die gemeinsam mit einem aufgeschlossenem Kollegium -unter den gegebenen Umständen mit viel Enthusiasmus und Engagement  fortschrittliche pädagogische Konzepte verwirklichen und so den Schüler/innen zu eigenverantwortlichem und nachhaltigem Lernen verhelfen wollen. So wird in beiden Schulen nur noch in Doppelstunden unterrichtet und so der starre 45 -Minuten-Takt aufgehoben. Die Fachschaften bilden Teams, die auch fächerübergreifend und teilweise auch jahrgangsübergreifend Projekte verwirklichen. Auf soziales Lernen wird durch die Methodenvielfalt und vielen AGs in beiden Schulen großer Wert gelegt.  Herkömmliche Tafeln findet sich in keiner der beiden Schulen. Whiteboards (z.T. interaktiv) und Dokumentenkameras sind Standard in allen Klassenzimmern. Immer wieder große Diskussionen unter der Lehrerschaft wie unter den Planern gibt es zum Thema Lüftungs-und Klimaanlagen und soll man die Fenster öffnen können oder nicht. Dieses Problem ist im Vorfeld  gut zu besprechen, Nachrüstungen und Veränderungen werden sehr teuer. Beide Sachaufwandsträger fahren gut mit dem Konzept der Public Private Partnership.
Einen Rat gaben uns die Verantwortlichen beider Schulen noch mit auf den Weg: „Planen Sie großzügig und auch einige Räume zur Reserve mit ein! “ So ist die Bühne und die Aula in Höhenkirchen-Siegertsbrunn für die Schulorchester  des  musischen Zweiges bereits zu klein.

Der Arbeitskreis „Herrschinger Gymnasium“ wird demnächst in einem dritten Workshop die neuen Erfahrungen und Erkenntnisse  berücksichtigen und unter der Moderation mit dem Planer Dr. Seydel einarbeiten.

In Rollstühlen und mit Rollatoren spazierte am Aktionstag für Behinderte  eine Gruppe behinderter und nichtbehinderter Menschen durch Starnberg. Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen im Landkreis wollte damit auf die Problemfelder im öffentlichen Raum hinweisen. Sind Bodenindikatoren oder akustische Ampeln vorhanden (wichtig für blinde und sehbehinderte Menschen)?, gibt es eine Nullabsenkung an den Randsteinen (wichtig für Rollstuhlfahrer aber auch Mütter mit Kinderwägen tun sich leichter)? In der Starnberger Innenstadt gibt es das alles. Trotzdem ist es noch viel zu tun, v.a. in den Randbezirken. Auch Veranstaltungsstätten und Bahnhöfe sind noch nicht alle barrierefrei im Landkreis. Aufpassen sollte man auch auf die „Möblierung“ der Plätze und Gehsteige: Blumentröge, Polder, Zeitungskästen, Werbeständer – für Sehbehinderte oder Rollstuhlfahrer ein manchmal schwer zu erkennendes bzw. schwer zu umfahrendes Hindernis.

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Der Starnberger Kreistag hat sich im Jahr 2005 mit seinem Energiewendebeschluss zum Ziel gesetzt, dass sich der Landkreis bis 2035 mit erneuerbarer Energie versorgen soll. Trotz des großen Engagement vieler ehrenamtlicher und hauptamtlicher Akteure in den vergangenen Jahren ist auch mit der Veröffentlichung des Energieberichts 2014 Ernüchterung eingekehrt. Wir sind zwar auf dem richtigen Weg- aber zu langsam! Das wurde von den Mitgliedern des Umweltausschusses erkannt und daher Weiterlesen

Der Umweltausschuss des Landkreises hat heute grünes Licht gegeben für eine deutliche Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) u.a. für die Gemeinden Berg, Seefeld-Hechendorf, Inning und Wörthsee.

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Im Landkreis Starnberg sind an die 120 Elektrofahrzeuge gemeldet und etwa 200 Hybridautos. Das kann und muss noch mehr werden. Der Landkreis will mit der Initiative E-STA rt die Infrastruktur für Elektroautos verbessern und Weiterlesen