„Der Schoß ist fruchtbar noch …!“  Die Kommunalwahlen in Hessen, die unsäglichen Vorgänge in Zorneding, der massive Anstieg von fremdenfeindlichen Anschlägen in Deutschland: Jetzt muss auch die sogenannte „schweigende Mehrheit“ aktiv werden.  Mischen Sie sich ein! Engagieren Sie sich bei den demokratischen Parteien! Die SPD hat eine 153jährige Tradition bei der Bekämpfung demokratiefeindlicher und nazistischer Bewegungen- machen Sie mit!  https://www.spd.de/unterstuetzen/mitglied-werden/ Weiterlesen

Am gestrigen Samstag fiel der Startschuss für den „Aktionsplan Inklusion“ im Landkreis Starnberg. Fetzig begrüßt und verabschiedet von Claus Angerbauer, dem Musiker und Gemeinderat aus Weßling, setzten sich Behinderte und nichtbehinderte Menschen, Verbandsvertreter, Fachleute und Kommunalpolitiker Weiterlesen

Janina Ziora(li.), die Kreis- und Gemeindrätin Sissi Fuchsenberger und Bernhard v. Rosenbladt, OV-Vorsitzender der Berger SPD vor der Fahne des Arbeiter- Radfahrvereins „Solidarität“. Im Rahmen des Neujahrsempfangs in Höhenrain (s.u.) erinnerte Janian Ziora, Vorstandsmitglied der Berger SPD, an die wechselvolle und spannende Geschichte der Berger Sozialdemokratie. 1919 war ihr Urgroßvater Sepp Mooser Mitbegründer und erlebte die turbulenten Jahre der Weimarer Zeit. Leicht hatten es die Höhenrainer Sozis nie, nach 1933 wurden sie verboten, genauso wie der Radfahrverein der Arbeiter. Jetzt war es lebensgefährlich, Sozialdemokrat zu sein. Sepp Mooser musste die Fahne verstecken und er fand aufrechte Bauern, die sie in ihren Heustadln vor den Nazis in Sicherheit brachten. Sepp Mooser starb 1988 und übergab die Fahne dem OV Berg, der sich 1972 neu gründete. Heute hat sie in einem Schaukasten im Alten Schulhaus in Aufkirchen einen würdigen Platz gefunden – neben einer Gedenktafel für den Berger Schriftsteller Oskar Maria Graf, der in seiner Heimatgemeinde Berg im Ruch stand, ein „Roter“ zu sein und lange Zeit nie richtig gelitten war.

Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang von Peer Breier, Juso aus Berg und seinen Freunden. Danke Peer!

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„Die Lage war vorhersehbar“, so Thomas Beyer beim Neujahrsempfang der Berger SPD und des Kreisverbands Starnberg. Im Saal des Altwirts in Höhenrain sind an die hundert interessierte Bürger/innen aus Berg und aus dem Landkreis gekommen. Der Sozialpolitiker und bayerische AWO Vorsitzende beschrieb drei Gruppen, die sich auf den Weg nach Europa machen: Weiterlesen

Durch die Flüchtlingsproblematik ist das Freihandelsabkommen TTIP etwas aus dem Blickfeld geraten, die bekannten Kritikpunkte dagegen sind noch nicht  ausgeräumt. Wir wollen, dass die Verhandlungsführer auf nationaler und europäischer Ebene die Interessen der Menschen in den Vordergrund rücken und stellen daher auf dem noch in diesem Jahr stattfindenen Bundesparteitag der SPD (Berlin 10.-12.12.) einen Antrag mit folgenden Forderungen, Weiterlesen

(vlnr: Optiker Reitberger vor seiner Ladesäule in Berg, Verkehrsfachfrau des LRA Susanne Münster und Kreisrätin S.Fuchsenberger) Genau das war der Zweck der „Ladesäulen-Tour“ durch den Landkreis. Interessierte Bürger/innen konnten  gestern an den 8 Standorten Gilching-Argelsried (S-Bahnhof), DLR (Oberpfaffenhofen), an der S-Bahn in Hechendorf, in Inning-Buch (bei Fa. Allner-Kiehling) , vor der VR-Bank am Bahnhof in Herrsching, vor Optik-Reitberger in Berg, Weiterlesen

Das von der SPD initiierte Gesetz der Berliner Koalition über die Beschränkung der Mieten (Mietpreisbremse) ist seit 1. Juni 2015 in Kraft und es obliegt den Ländern, wie es umgesetzt wird. Bayern will die Einführung noch vor der Sommerpause auf Grund einer soliden Datenlage und im Landkreis erfüllen 12 von 14 Gemeinden die Kriterien einer Einführung. Die Gemeinden wurden aufgefordert, durch eine Selbsteinschätzung dazu Stellung zu nehmen und  Herrsching hat sich für die Einführung der Mietpreisbremse entschieden. Andere Gemeindeverwaltungen haben -ohne die politischen Gremien an der Entscheidung zu beteiligen- Weiterlesen

Gut im Zeitplan sind die Bauarbeiten an den  die vier Windenergieanlagen  in den Wadlhauser Gräben bei Berg. Die Turmteile sind bereits angeliefert und im Laufe des Sommers werden die Türme errichtet werden. Im Spätherbst werden die ersten Anlagen ans Netz gehen. Die Berger Bürgerwind und Co KG bietet für die Gesellschafter und für interessierte Bürger  Baustellenführungen an: am 24.7., am 7.8. und am 21.8. jeweils um 16:00. Anmelden bei info@ib-sing.de oder 08191/97182-10

Bevor man ein so wichtiges Vorhaben auf den Weg bringt, sollte man sich pädagogische und architektonische Konzepte anschauen und mit den Betroffenen (Schulleitern, Lehrern, Bürgermeistern) sprechen, um von deren Erfahrungen zu profitieren und Fehler bei der  Planung zu vermeiden. Genau das taten Landrat und Kreisräte heute und besuchten die Gymnasien Holzkirchen im Landkreis Miesbach (Bild) und Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Landkreis München).  Beide Schulen wurden vor  etwa 3 Jahren in Standardbauweise errichtet. Wir trafen auf Schulleiter – die gemeinsam mit einem aufgeschlossenem Kollegium -unter den gegebenen Umständen mit viel Enthusiasmus und Engagement  fortschrittliche pädagogische Konzepte verwirklichen und so den Schüler/innen zu eigenverantwortlichem und nachhaltigem Lernen verhelfen wollen. So wird in beiden Schulen nur noch in Doppelstunden unterrichtet und so der starre 45 -Minuten-Takt aufgehoben. Die Fachschaften bilden Teams, die auch fächerübergreifend und teilweise auch jahrgangsübergreifend Projekte verwirklichen. Auf soziales Lernen wird durch die Methodenvielfalt und vielen AGs in beiden Schulen großer Wert gelegt.  Herkömmliche Tafeln findet sich in keiner der beiden Schulen. Whiteboards (z.T. interaktiv) und Dokumentenkameras sind Standard in allen Klassenzimmern. Immer wieder große Diskussionen unter der Lehrerschaft wie unter den Planern gibt es zum Thema Lüftungs-und Klimaanlagen und soll man die Fenster öffnen können oder nicht. Dieses Problem ist im Vorfeld  gut zu besprechen, Nachrüstungen und Veränderungen werden sehr teuer. Beide Sachaufwandsträger fahren gut mit dem Konzept der Public Private Partnership.
Einen Rat gaben uns die Verantwortlichen beider Schulen noch mit auf den Weg: „Planen Sie großzügig und auch einige Räume zur Reserve mit ein! “ So ist die Bühne und die Aula in Höhenkirchen-Siegertsbrunn für die Schulorchester  des  musischen Zweiges bereits zu klein.

Der Arbeitskreis „Herrschinger Gymnasium“ wird demnächst in einem dritten Workshop die neuen Erfahrungen und Erkenntnisse  berücksichtigen und unter der Moderation mit dem Planer Dr. Seydel einarbeiten.

In Rollstühlen und mit Rollatoren spazierte am Aktionstag für Behinderte  eine Gruppe behinderter und nichtbehinderter Menschen durch Starnberg. Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen im Landkreis wollte damit auf die Problemfelder im öffentlichen Raum hinweisen. Sind Bodenindikatoren oder akustische Ampeln vorhanden (wichtig für blinde und sehbehinderte Menschen)?, gibt es eine Nullabsenkung an den Randsteinen (wichtig für Rollstuhlfahrer aber auch Mütter mit Kinderwägen tun sich leichter)? In der Starnberger Innenstadt gibt es das alles. Trotzdem ist es noch viel zu tun, v.a. in den Randbezirken. Auch Veranstaltungsstätten und Bahnhöfe sind noch nicht alle barrierefrei im Landkreis. Aufpassen sollte man auch auf die „Möblierung“ der Plätze und Gehsteige: Blumentröge, Polder, Zeitungskästen, Werbeständer – für Sehbehinderte oder Rollstuhlfahrer ein manchmal schwer zu erkennendes bzw. schwer zu umfahrendes Hindernis.

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